Wir bauen einen Hackintosh

Alle Teile für den Hackintosh sind da – wir können losbauen. Das Antec-Gehäuse ist noch „geräumiger“ als gedacht und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Seitenwände und Front sind mit Extra-Dämmung versehen und im Inneren sind die Kabeldurchführungen ebenfalls mit Gummisäumungen gedämmt. Drei zweistufig einstellbare 12cm Lüfter sorgen für gutes Klima im Gehäuse. Hinter dem Board ist ausreichend Stauraum für die Stromkabel. Das Netzteil führt die Kabel auf der richtigen Seite heraus, sodass sie kaum sichtbar verlegt werden können – Das wird eine saubere und übersichtliche Angelegenheit! Ebenfalls große Augen mache ich beim Anblick des riesigen CPU-Lüfters – Da kann sich die 77 Watt CPU ordentlich austoben 🙂

Aber seht selbst, fünf Bilder sagen mehr als tausend Worte 🙂

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So ein großes Gehäuse hielt ich sonst nur in meinem vorigen Leben als Netzwerk-Admin in den Händen. In der Frontklappe ist eine Schaumstoffdämmung eingesetzt und das Gehäuse ist chic und matt von innen lackiert. Die Kabeldurchführungen sind zierend und dämmend mit Gummilaschen ausgekleidet und die Geschwindigkeit der drei Gehäuselüfter ist einstellbar. Die Vorfreude auf einen leisen Selbstbau steigt!

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Gleiche Funktion und doch so ungleich. Bis zu 77 Watt (TDP) müssen die CPU Lüfter von der i7 CPU abführen. Links pfeifft es während es rechts gemächlich säuselt. Die Zusammenbauanleitung des Scythe Mugen 3 Lüfters sorgte nur für Höööhs?, erst das Rumprobieren sorgte dann für ein zufriedenes Ahh :).

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Das eigentlich nicht gerade kleine Gigabyte ATX-Board verliert sich im riesigen Antec Gehäuse. Dieses Foto veranschaulicht nicht nur die Proportionen, sondern zeigt auch, wie schön sich die Spannungsversorgung unter dem Boardboden verlegen lässt.

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Viel Raum nach oben bleibt nicht – Gehäuse und Lüfter passen gut zueinander. Grafikkarte und Festplatten-RAID werden erst nachgerüstet, wenn sich der Hackintosh als langfristig brauchbar erweist. Ähnlich dem großen alten MacPro-Vorbild können bei meinem Hackintosh sechs 3.5 Zoll Platten und mehrere Grafikkarten nachgerüstet werden. Dies bleibt dem neuen MacPro dank Apples Designpolitik leider verwehrt.

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Ein Board mit vier (4!) Onboard Grafikanschlüssen hatte ich wohl noch nie. Selbst der bei hochauflösenderen Monitoren beliebte DisplayPort ist vorhanden und gibt immerhin 1600 Zeilen aus. Dass DVI+HDMI nur als single-Link ausgeführt sind, ist dadurch verschmerzbar. Für gesteigerte Anforderungen empfiehlt sich dann sowieso eine kleine NVidia-Karte. Neben dem Firewire für meine alte MiniDV Kamera hat mich besonders der optische S/PDIF erfreut, der mit meinem HiFi DA-Wandler verbunden wird.

Das erste Einschalten erfreut das Ohr und Nerven: Keiner der insgesamt fünf großen Lüfter macht sinnlosen Lärm und ist schön heruntergeregelt. Dass die Drehzahl später bei Last ansteigt ist ja klar und auch beim iMac so. Im nächsten Teil geht es dann an die Vorbereitung des OSX Installationsmediums und die Installation des Betriebssystems – Ick freu mir so! 🙂



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Ein Gedanke zu „Wir bauen einen Hackintosh

  1. Dominic

    Ich hab das gerade auch spaßeshalber hinter mir – es hat mich einfach mal interessiert. Aktuell läuft mein Hackintosh wunderbar und, gefühlt, stabiler als Windows.

    Viel Glück!

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